Performance: ICH BIN von dem Kunst-LK Q2 und der Kunst AG unter Leitung von Barbara Felmeden

Zwei Abende, zwei kurze Filme – und ein klares Statement: Wir haben nicht dekoriert. Wir haben Kunst gemacht.
Ausgehend von Descartes’ „Ich denke, also bin ich“ haben unsere Kunstschülerinnen und -schüler ihre eigene Antwort formuliert: „Ich male, also bin ich.“ Das war kein Spruch, sondern eine Haltung. Kunst war hier kein Beiwerk, sondern Ausdruck von Identität – direkt, roh und kompromisslos.
Der Treppenaufgang zur Aula wurde zur Bühne: Pappenwände wuchsen Schicht für Schicht zu einem kollektiven Werk. Es wurde gezeichnet, gemalt, überklebt, verworfen und neu gedacht. Kein fertiges Bild, keine Deko – sondern ein offener Prozess. Die Künstlerinnen und Künstler arbeiteten konzentriert weiter, scheinbar unbeeinflusst vom Publikum. Wer vorbeiging, wurde zum stillen Zeugen von etwas, das sich nicht erklären musste.
Die Performance begann vor der Aufführung, lief währenddessen weiter und klang danach aus. Kunst hatte keinen klaren Anfang und kein sauberes Ende. Sie passierte.
Und doch wurde die Installation heute abgebaut – weil sie nicht „schön“ genug war. Vielleicht liegt genau darin ihr Kern: Sie wollte nie gefallen. Sie wollte etwas zeigen, etwas behaupten, etwas sein.
„ICH BIN“ war keine Dekoration. Es war ein Statement.

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