Berufsorientierung

Betriebspraktika

Ein ausgefeiltes Konzept von „Schnupperpraktikum“ im Jahrgang 7, Blockpraktikum in den Jahrgängen 8 und 10 und das Jahrespraktikum in Kombination mit einer vertieften Berufsorientierung im Jahrgang 9 macht alle Schülerinnen und Schüler mit dem Berufsleben vertraut.

Die Qualifizierung für weiterführende Schulen ist neben der Berufsorientierung ein weiterer wichtiger Baustein im Hauptschulzweig. Die Befähigung zur erfolgreichen Teilnahme am Unterricht der Berufsfachschule (Erwerb der mittleren Reife), des 10. Hauptschuljahres (dort ebenfalls Möglichkeit zum Realschulabschluss) und (bei Eignung) der Realschulklasse 10 ist ein weiteres wichtiges Ziel.

Sollte Ihr Kind den Hauptschulzweig besuchen, ist natürlich ein Wechsel in den Realschulzweig möglich, wenn die erfolgreiche Mitarbeit dort gewährleistet ist und wenn die Anforderungen des höheren Bildungsganges erfüllt werden können. So bleiben alle Wege offen.

Ab Klasse 7 wird systematisch auf die unterschiedlichen Teile der Abschlussprüfungen hingearbeitet und die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler stetig erweitert. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen Lernen angeleitet werden. Im Wahlpflichtunterricht beginnt die Vorbereitung auf die Projektprüfung, bei der die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit eine Präsentation erstellen müssen, um nachzuweisen, dass sie fachlich qualifiziert und teamfähig sind und sich im Vortrag vor anderen verständlich machen können. Im Mittelpunkt des Unterrichts der Hauptfächer steht die Vorbereitung der schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch, die in Hessen landesweit (mit zentral gestellten Aufgaben) durchgeführt werden. Die Teilnahme an der Prüfung im Fach Englisch ist bei uns Standard.

Der Hauptschulzweig der JGS ist in großem Maße um die Vermittlung positiver Grundhaltungen und Werte wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Freundlichkeit Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit, Toleranz, Respekt vor der Würde des anderen, Konfliktfähigkeit,… bemüht. Dazu trägt auch der Einsatz des Klassenlehrers/der Klassenlehrerin mit möglichst vielen Stunden in seiner/ihrer Klasse bei.

 

Job Coachin: Jasmin Jungermann

Telefon: 06623-9153365
Telefon Sekretariat: 06623-91533-0
Mobil: 0178 2612156

E-Mail: jasmin.jungermann@via-badhersfeld.de

Erreichbarkeit:
Montag bis Freitag ist die Job Coachin in der 1. und 2. großen Pause in ihrem Büro Raum A211 oder im Lehrerzimmer, Braacher Str. 15, 36199 Rotenburg anzutreffen.

 

Kommunales Übergangsmanagement Schule-Beruf

Das kommunale Übergangsmanagement unterstützt Jugendliche der 7. bis 10. Jahrgangsstufen, die einen Haupt- bzw. Realschulabschluss erlangen wollen und darüber hinaus Schüler*innen der Gymnasialen Oberstufe. Ziel ist die frühzeitige Verbesserung der beruflichen Orientierung und die Sicherung einer Anschlussperspektive an die Regelschulzeit.

Die individuell möglichen Übergänge in Ausbildung, (Duales) Studium, weiterführende Fachschulen oder berufsvorbereitende Alternativen werden aufgezeigt und durch Angebote der Berufsorientierung und Stärkenanalysen ergänzt. Die Unterstützung durch die Job Coachin fördert die Erlangung der Berufswahlreife während der Schulzeit, um Misserfolge in Warteschleifen oder Abbrüche zu vermeiden.

Schülerinnen und Schüler erhalten so bereits während der Schulzeit fachpraktische Angebote in Kleingruppen und regionalen Ausbildungsbetrieben, um ihre Berufswahl- und Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Die Job Coachin ist in schulischen und in lokalen sowie regionalen Netzwerkstrukturen im Rahmen seiner Tätigkeit eingebunden. Sie nimmt an Berufsinformationsveranstaltungen teil und ergänzt Elternabende rund um das Thema Übergang Schule – Beruf.

Inhalte und Methoden unserer Arbeit:

„Berufsorientierungsmaßnahmen“ (BOM)
In zusammenhängenden Modulen können Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Jahrgangsstufe des Hauptschulzweiges in Gruppenarbeit ihre Berufsorientierung ergänzend zum Regelunterricht der Schule vertiefen.

Schwerpunkte der Module:

  • Praxisparcours zu technischen Berufsfeldern
  • Schlüsselqualifikationen – Stärkenanalyse
  • berufsbezogene Praxiserprobungen
  • Praktikumsplatzsuche/ Praktikumsbegleitung
  • Ausbildungsplatzsuche
  • Erstellung Bewerbungsmappe/Onlinebewerbung,  
  • Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
  • Reflexion der erworbenen Praxiserfahrungen
  • Berufswegeplanung

„BOZ“ (BerufsOrientierungsZentrum)
Zusätzlich zum schulischen Praktikum erhalten Schülerinnen und Schüler das Angebot, betriebliche Realität zu erfahren und ihre Fähigkeiten zu erproben. Diese BOZ-Bausteine werden in Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben, Studierenden der Universität Kassel und der Job Coachin entwickelt und durchgeführt. Einzeln oder in Kleingruppen können Schülerinnen und Schüler dieses Tagesangebot unter Anleitung von betrieblichem Fachpersonal umsetzen.

Beratung
Zusätzlich zu Gruppenangeboten werden Schülerinnen und Schüler individuell in ihrem Anliegen begleitet. Fragen rund um die individuelle Berufswegeplanung können in Einzelterminen besprochen werden. Ziel ist die Förderung der Entscheidungs- und Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Dazu gehören zum Beispiel Interessentests, die Praktikumsplatzsuche, Bewerbungen für den Ausbildungsplatz oder die Verbesserung der Lernsituation. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Eltern, Schulsozialarbeit, Berufsberatern der Agentur für Arbeit, dem Fallmanagement des Kommunalen Jobcenters sowie der kommunalen Jugendhilfe, ist es uns möglich, Schülerinnen und Schüler zeitnah und individuell zu unterstützen.

Planung/Organisation/Durchführung
Die Job Coachin ist in schulischen und in lokalen sowie regionalen Netzwerkstrukturen im Rahmen ihrer Tätigkeit eingebunden. Sie nimmt an Klassenkonferenzen teil und unterstützt schulische Ausbildungsmessen. Zusätzlich hält sie engen Kontakt mit den verantwortlichen Berufsberatern der Agentur für Arbeit.

Anstellungsträger und Dienstaufsicht
Verein zur Integration von Arbeitskräften (VIA e.V., kreiseigene Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises Hersfeld Rotenburg)
Klaustor 3
36251 Bad Hersfeld

Projektleitung und Fachaufsicht
Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe
Friedloser Straße 12
36251 Bad Hersfeld

Gefördert durch:

  • Agentur für Arbeit Bad Hersfeld
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Grußwort von den A.B.I-Partnern (Allianz für Bildung und Innovation)

Jürgen Dietrich, Sparkasse Hersfeld-Rotenburg

Alle Ausbildungsbetriebe der Region und die A.B.I. –Partner freuen sich, dass die Schülerinnen und Schüler sich jetzt auch online über die Ausbildungsmöglichkeiten informieren können.

Natürlich hoffen wir auch, bald wieder durch einen Ausbildungsmarkt oder eine Berufsinfomesse in persönlichen Gesprächen umfassend informieren zu können.

In der Hoffnung auf viele Kontakte
Jürgen Dietrich

Grußwort der Schulleiterin

Sabine Amlung, Schulleiterin der JGS

Der jährlich stattfindende Regionale Ausbildungsmarkt ist ein wichtiger Baustein unseres Berufsorientierungskonzepts und im Laufe der Zeit zu einer beliebten Tradition geworden. Leider ist unser Ausbildungsmarkt wie so vieles in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen und konnte nicht wie gewohnt im September stattfinden.

Damit Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, Euch trotzdem über die Ausbildungsmöglichkeiten in unserer Region informieren könnt, stellen sich Euch die Ausbildungsbetriebe online vor.

Nutzt also die Gelegenheit, Euch auf diesem Weg über Eure Zukunftsperspektiven in unserer Region zu informieren. Ihr könnt natürlich auch mit den Betrieben, die Euer Interesse geweckt haben, Kontakt aufnehmen, telefonisch oder per E-Mail Fragen stellen oder einen Termin vereinbaren. Auch Eure Lehrerinnen, Lehrer und unser Job Coach stehen Euch gern beratend zur Seite.

Ich bedanke mich bei allen Ausbildungsbetrieben, unseren A.B.I.-Partnern und Institutionen in unserer Region für die Unterstützung und Offenheit, sich auf diesen neuen Weg einzulassen. Ohne Sie wäre die Vorbereitung der jungen Menschen auf das, was nach der Schule kommt, für uns nicht denkbar. Ich hoffe, dass der online Ausbildungsmarkt viel Zuspruch findet, dass wir uns aber im nächsten Jahr wieder persönlich begegnen werden.

Sabine Amlung
Schulleiterin